Bananen-Pancakes {Banane / Mandelmus / Buchweizen / vegan / glutenfrei}

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An den Weihnachtsfeiertagen hatte ich endlich wieder einmal Zeit, um ausgiebig durch das Internet zu surfen und ich habe dabei einige ganz tolle Seiten entdeckt. Die meisten sind Food-Blogs und einer davon ist die Leckerbox von Simone. Dort habe ich dieses unkomplizierte und gesunde Rezept für Pancakes entdeckt. 

Aus nur fünf Zutaten besteht die zuckerfreie Variante von Simone und somit tragen die kleinen Pfannkuchen zu einem gesunden Start in den Tag bei. Wichtig ist, dass die Bananen schön reif sind; die Schale darf ruhig schon etwas bräunlich sein, damit sie ihr volles Aroma entfaltet haben und es an die Pancakes weitergeben können. Das Originalrezept habe ich um eine Prise Salz ergänzt und statt dem Cashewmus habe ich Mandelmus verwendet. 

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Zutaten für die Pancakes

  • 1 sehr reife Banane
  • 1 El Mandelmus
  • 1 Prise Salz
  • 200ml Sprudelwasser mit viel Kohlensäure
  • 80g Buchweizenmehl

Zutaten für das Topping

  • Obst nach Geschmack
  • evtl. etwas Reissirup oder Ahornsirup
  • evtl. zusätzlich Joghurt oder Quark

Zubereitung

Die Banane in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Mandelmus mischen. Das Sprudelwasser und das Salz hinzugeben und mit einem Schneebesen vorsichtig vermischen. Das Mehl unterrühren und den Teig einige Minuten quellen lassen.

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Den fertigen Teig vor dem Backen nochmals durchrühren und dann in einer beschichteten Pfanne mit etwas Fett kleine Pancakes ausbacken.

Die Pancakes sollen schön braun sein und können im Backofen bei 60°C kurze Zeit warmgehalten werden. Dazu passen frisches Obst und Joghurt wunderbar. Für ein wenig zusätzliche Süße kann man die Pancakes mit etwas Reis- oder Ahornsirup beträufeln. 

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Lasst sie euch schmecken und habt einen köstlichen Start in den Tag. 

Eure Tine

Bananenbrot {vegan / zuckerfrei / Bananen / Haferflocken / Schokolade}

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Ein gesundes Bananenbrot ist eine wunderbare Alternative für die Kaffeetafel am Wochenende oder auch spontan mal für zwischendurch. Die Variante, die ich euch heute vorstelle ist mehr ein Brot als ein Kuchen und schmeckt köstlich mit Erdnussbutter, Marmelade, Quark und oder Honig. Das Rezept stammt von der wunderbaren Jessi von Törtchenzeit, allerdings habe ich ein paar Details verändert. Solltet ihr den Blog noch nicht kennen, dann nichts wie hin. Es gibt leckere Rezepte und zauberhafte Bilder. 

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Sonntag ist in der Kuchenwelt meist Familienzeit, allerdings steht jetzt noch ein bisschen Gartenarbeit an und dann werden wir es uns auf dem Sofa gut gehen lassen. Und ratet mal, was es dann zu einem dampfenden Kaffee bzw. Kakao gibt? - Richtig, ein köstliches Bananenbrot.

Zutaten für ein Bananenbrot

  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 50g kernige Flocken (z.B. Haferflocken)
  • 2,5Tl Backpulver  
  • 1 Priese Salz
  • 60g Pekannüsse (oder jede andere Nusssorte)
  • 40g gehackte zartbittere Schokolade
  • 45ml Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Kokosöl)
  • 100g Datteln entsteint
  • 100ml Cashewmilch (Hafer- oder Mandelmilch gehen auch sehr gut) 
  • 4 sehr Reife Bananen
  • 1 Messerspitze Vanillemark
  • 1Tl Reis- oder Ahornsirup

Zubereitung 

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und eine Kastenform (25cm) mit einem Streifen Backpapier auslegen. Damit lässt sich das Bananenbrot später leichter aus der Form heben.

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Mehl, Flocken, Backpulver und grob gehackte Nüsse in einer Schüssel gründlich miteinander vermischen. Die gehackte Schokolade und das Öl ebenfalls zugeben und unterarbeiten. In einem Hochleistungsmixer die Datteln mit der Cashewmilch zu einer groben Paste verarbeiten und drei der vier Bananen ebenfalls hinzugeben. Ich mixe alles so lange, bis ein Brei entstanden ist. Alternativ werden die Bananen mit einer Gabel zerdrückt und mit einer Gummizunge unter die Dattelmasse gehoben. Die Bananenpaste zur Mehlmischung geben und alles zu einem zähen Teig vermengen. 

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Den Teig in die Form füllen, die vierte Banane der Länge nach halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf den Kuchen legen. Mit etwas Reis- oder Ahornsirup bestreichen, dann karamellisiert die Banane während der Kuchen backt. Für ca. 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, der Teig darf noch leicht feucht sein.

Das Brot aus dem Ofen holen und zuerst in der Form und anschließend auf einem Rost auskühlen lassen. Noch leicht warm schmeckt das Bananenbrot besonders gut. Mein persönlicher Favorit ist Erdnussbutter mit Honig oder selbst gemachtes Nutella mit frischen Bananenscheiben, yummi! Das Bananenbrot lässt sich wunderbar in Scheiben geschnitten einfrieren und dann nach Bedarf portionsweise auftauen.

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Habt eine gute (Kuchen-)Zeit und bis bald!

Eure Tine

Birnen-Schokoladen-Hupf {vegan}

Birnen-Schoko-Hupf vegan und so lecker

Birnen-Schoko-Hupf vegan und so lecker

Weiter geht es in der Fastenzeit! Je länger ich faste, desto mehr habe ich Appetit auf Kuchen und Süßes. Das ist zwar ein bisschen frustrierend, aber zum Glück gibt es ja "gesunde" Varianten, die sich auch mit der Fastenzeit vereinbaren lassen. Naja, zumindest so einigermaßen :)

Birne trifft auf Schokolade...yummy

Birne trifft auf Schokolade...yummy

Ich verwende in meinem Rezept wenig Zucker und verzichte auf die Zugabe von Eiern. Aber Obst muss sein, und weil die Kombination von Schokolade und Birne einfach großartig ist, wandert eine kleine Birne in den Teig. So wird der Kuchen super saftig und die Konsistenz ähnelt einem Brownie.

Zutaten

  • 3 El Vegegg (nach Packungsanweisung vorbereitet)
  • 100g Weizenmehl
  • 50g gemahlene Haselnüsse  
  • 3 Tl Backpulver
  • 60g Kokosblütenzucker
  • 100ml Pflanzenöl
  • 200ml vegane Milch (z.B. Mandelmilch)
  • 3 El Kakaopulver
  • 2 El Kakonibs
  • 1 kleine geriebene Birnen (oder 1/2 große)
  • 60g Schokolade für die Glasur
  • etwas Palmin für die Glasur

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine kleine Gugelhupf-Form fetten und mit Mehl ausstäuben. Die Birne waschen und auf einer Reibe grob reiben. Vorsicht, das Kerngehäuse sollte nicht mit gerieben werden.

Gekrönt von einer Schokoladenglasur

Gekrönt von einer Schokoladenglasur

Herrlich saftig ist der Birnen-Schoko-Hupf

Herrlich saftig ist der Birnen-Schoko-Hupf

In einer Schüssel die trockenen Zutaten, d.h. Mehl, Nüsse, Back- und Kakaopulver, gründlich mischen. Zucker, Öl und Milch zum vorbereiteten Vegegg rühren und alles zu der Mehlmischung geben. Für die Herstellung des Teiges reicht heute ein Schneebesen. Sobald ein homogener Teig entstanden ist, noch die geriebene Birne und die Kakaonibs unterheben. Den Teig anschließend in die vorbereitete Form füllen und für ca. 45-55 Minuten backen.

Den Kuchen etwas in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach Belieben mit geschmolzener Schokolade glasieren und verzieren.  

Guten Appetit

Guten Appetit

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine 

Spinatwaffeln {vegan}

Spinatwaffeln mit Sauerkraut und herzhafter Joghurt-Sauce

Spinatwaffeln mit Sauerkraut und herzhafter Joghurt-Sauce

Es ist wieder Waffeldienstag in der Kuchenwelt!

Heute starten wir nicht mit Frühstückswaffeln, sondern es gibt herzhafte Waffeln zum Mittag- oder Abendessen. Weil ich heute nicht so viel Zeit habe, muss das Essen fix fertig sein. Da sind Waffeln ideal, denn der Teig lässt sich prima im Mixer zubereiten und neben einem Waffeleisen braucht man keine weiteren Utensilien, also bleibt die Küche fast sauber. 

Grün und gelb - Frühling auf dem Teller - wenn schon nicht vor meiner Türe

Grün und gelb - Frühling auf dem Teller - wenn schon nicht vor meiner Türe

Im Teig habe ich diesmal Sojajoghurt und Spinat verwendet, das macht die Waffeln nicht nur wunderbar grün, sondern auch sehr saftig und herrlich fluffig. Die angegebene Menge reicht für etwa 6 kleine belgische Waffeln.

Zutaten

  • 2 Tassen Vollkornflocken
  • 1Tl Backpulver
  • 1Tl Natron
  • 100g Sojajoghurt (es klappt auch prima mit "normalem" Joghurt)
  • 250g Blattspinat (Frisch oder aufgetaut) 
  • 2 Charlotten fein gehackt
  • 200ml vegane Milch (z.B. Soja- oder Mandelmilch oder nichtvegan mit Kuhmilch)
  • 100ml pflanzliches Öl
  • 200ml Sprudelwasser
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Die Vollkornflocken im Mixer grob mahlen und in eine Schüssel geben. Dann Spinat und Charlotten mit dem Joghurt und der Flüssigkeit so lange Mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Für den Spinat braucht man etwas Geduld, da der Mixer immer wieder leer läuft, wenn der Spinat nicht von alleine nachrutscht. Aber durch Zugabe von Joghurt und den anderen Flüssigkeiten lässt sich das ganz gut in den Griff kriegen. Zum Schluss kommen die trockenen Zutaten hinzu uns alles wird nochmal gründlich gemixt – schon ist der Teig fertig.

Das Waffeleisen nach Anleitung vorheizen und nach und nach die Waffeln ausbacken. In meinem Eisen backen die Waffeln ca. 4 Minuten lang.

Fluffige Spinatwaffeln - wunderbar zum Lunch

Fluffige Spinatwaffeln - wunderbar zum Lunch

Wir haben unsere Waffeln heute mit Sauerkraut und einer Joghurtsauce gegessen. Aber auch andere Beilagen sind möglich. Lasst eurer Phantasie freien Lauf und schreibt mir gerne, womit ihr eure Waffeln verziert habt. Über ein paar Bilder würde ich mich natürlich auch sehr freuen. Ich wünsche euch einen guten Appetit!

Endlich ist das Essen fertig - guten Appetit!

Endlich ist das Essen fertig - guten Appetit!

Habt einen gute (Kuchen-)Zeit und einen schönen Waffeldienstag.

Eure Tine

Blaubeer-Marmorkuchen {vegan}

Blaubeeren, Vanille und Schokolade - eine wundervolle Kombination

Blaubeeren, Vanille und Schokolade - eine wundervolle Kombination

Fastenzeit - Verzicht halte ich in der heutigen Zeit grundsätzlich für eine gute Sache und da er ohnehin vorübergehend ist … super! So blöd das immer klingen mag, aber ein Verzicht schärft den Blick und das Bewusstsein für das Wesentliche - und tut er, je nach Form des Verzichts, meist auch physisch gut. Mehr als 40 Tage (ich habe nachgezählt) kein Kaffee und kein Alkohol. OK, alles halb so schlimm, aber das ist nur der Anfang: Auch zu einer vorwiegend veganen Ernährung und dem Verzicht auf Zucker habe ich mich selbst verpflichtet … und das ist für eine Backfee wie mich wirklich hart! Auf was habe ich mich da nur eingelassen?

Überzogen mit einer Schokoladenglasur - fertig ist die kleine Köstlichkeit

Überzogen mit einer Schokoladenglasur - fertig ist die kleine Köstlichkeit

Aber mein Lichtblick sind die Ausnahmen, die kommen werden und schließlich gibt es um mich herum viele liebe Menschen, die sich auch in dieser Zeit über "sündiges" Backwerk freuen. Heute aber bleibe ich der Fastenzeit treu und teste ein neues Produkt in der Kuchenwelt: "Vegegg". Ich habe es im Bio-Supermarkt meines Vertrauens entdeckt und bin gespannt, was es kann. Zudem gibt es statt Zucker heute Agavendicksaft und schon kann es losgehen.

Zutaten

  • 2 El Vegegg (nach Packungsanweisung vorbereitet)
  • 150g Weizenmehl
  • 3Tl Backpulver  
  • 80g Agavendicksaft  
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 150ml Pflanzenöl
  • 150ml vegane Milch  (z.B. Mandelmilch)
  • 125g Blaubeeren
  • 2El Kakaopulver
  • 2El vegane Milch (z.B. Mandelmilch)
  • 1El Kakaonibs
  • etwas Fett und Mehl für die Form
  • vegane Schokolade für die Dekoration

Zubereitung

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. Eine kleine Gugelhupfform fetten und mit Mehl ausstäuben. 

Das vorbereitete Vegegg mit den feuchten Zutaten, mit Ausnahme des einen El vegane Milch, verrühren. Meine Küchenmaschine hat heute Urlaub, der Teig lässt sich nämlich prima mit einem Schneebesen herstellen. Die trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel mischen, Kakaopulver und Kakonibs kommen aber noch nicht dazu. 

Saftig und so süß - dank der herrlichen Blaubeeren

Saftig und so süß - dank der herrlichen Blaubeeren

Die Flüssigkeit nun zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Ein Drittel vom Teig abnehmen. Die Blaubeeren unter die größere Teigmenge mischen und den Blaubeerteig in die Backform füllen. Den Kakao, die verbleibende Milch und die Kakaonibs unter die kleinere Teigmenge mischen und so den Schokoladenteig fertigstellen. Auch diesen Teig in die Form geben und nach Belieben beide Teige mit einer Gabel marmorieren. 

Im vorgeheizten Backofen für 35 - 40 Minuten backen. Kurz in der Form und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Mit Schokolade verzieren und bald genießen!

So, jetzt lasse ich mir ein Stückchen schmecken.

So, jetzt lasse ich mir ein Stückchen schmecken.

So, ich finde dieses Rezept ist absolut Fastenzeitkonform und darum werde ich mir nun ein Stückchen gönnen. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

Waffeldienstag {vegane Red Velvet Waffeln}

Red Velvet Waffeln - vegan und sooooo gut!

Red Velvet Waffeln - vegan und sooooo gut!

Waffeldienstag in der Kuchenwelt! Jeden zweiten Dienstag gibt es ab sofort Waffeln! Ich bin ein absoluter Waffelfan und das Waffeleisen ist momentan mein liebstes Küchengerät. :) Ob vegane, glutenfreie, klassische, süße, fruchtige oder herzhafte - es wird für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Rote Samtwaffeln mit frischen Himbeeren und Sirup - ein perfekter Start in den Tag

Rote Samtwaffeln mit frischen Himbeeren und Sirup - ein perfekter Start in den Tag

Weil gerade erst Valentinstag war und alles noch voller Liebe ist, machen vegane Red Velvet Waffeln den Auftakt! Mit frischen Bananen und Kakao im Teig schmecken sie herrlich schokoladig-fruchtig und sind ein wunderbarer Start in den Tag. Mit einem Mixer ist der Teig zudem rasch gemacht und auch das Ausbacken braucht nicht lange - ein perfektes Frühstück also!

 Zutaten

  • 3 reife Bananen (mittelgroß)
  • 200g Sojajoghurt
  • 2 El Kakaopulver
  • 2 El Muscovadozucker
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 250ml vegane Milch (z.B. Mandel-, Kokos- oder Sojamilch) 
  • 250ml Sprudelwasser
  • 60ml Pflanzenöl
  • einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe
  • 220g Dinkelvollkornmehl
  • 2 El geschroteten Leinsamen  
  • 2 Tl Backpulver  
  • 1 Tl Natron

Zubereitung 

Mit einem Mixer aus den Zutaten in der angegebenen Reihenfolge einen Teig herstellen. Das Mehl zum Schluss aber nur sehr kurz untermixen. Den Teig danach mindestens eine halbe Stunde quellen lassen.

Das Waffeleisen nach Anweisung erhitzen und nacheinander die Waffeln ausbacken. Der Teig ist recht flüssig und die Waffeln sind daher recht schnell fertig gebacken. Die Waffeln haben ein wunderbares Schokoladenaroma.

Mit Ahornsirup, Honig, frischem Obst, Joghurt oder eurem ganz persönlichem Lieblingstopping servieren. Habt ihr Ideen oder Wünsche für ein Rezept? Schreibt mir, ich freue mich auf euren Kommentar.

Waffelliebe am Dienstag

Waffelliebe am Dienstag

Heute gibt es Waffeln mit Himbeeren und Ahornsirup

Heute gibt es Waffeln mit Himbeeren und Ahornsirup

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit und einen schönen Tag! 

Eure Tine